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FACHSPRACHENBEZOGENE WISSENSVERMITTLUNG UND KORPORA

Author: Ruth Maria Mell (TU Darmstadt)

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    FACHSPRACHENBEZOGENE WISSENSVERMITTLUNG UND KORPORA

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Mell, R., (2022) FACHSPRACHENBEZOGENE WISSENSVERMITTLUNG UND KORPORA Korpora Deutsch als Fremdsprache 2(1), 1-6. doi: https://doi.org/10.48694/kordaf-3487

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04 Aug 2022
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In der Sprachwissenschaft hat die differenzierende Untersuchung zwischen dem allgemeinsprachlichen Wortschatz und fachbezogener Terminologie bzw. einem Wortschatz, welcher einer speziellen Kommunikation bzw. Kommunikation in spezialisierten Tätigkeitsbereichen dient (vgl. Roelcke 2015: 373), eine lange Tradition. Dies gilt auch für ihre lexikologische Fundierung: So bemerkt bereits G.W. Leibniz in den „Unvorgreiflichen Gedanken“, dass in ein Wörterbuch nicht nur allgemeingebräuchliche Wörter „welche, dafern sie vollkommen, nicht nur auf diejenige gehen soll, so jederman brauchet, sondern auch auf die so gewissen Lebens-Arten und Künsten eigen“ (Leibniz 1697: Ab. 32) seien und bezieht dies auf die Ausübung und Verbesserung der deutschen Sprache. Und später, im Jahre 1854, wird auch Jakob Grimm in der Vorrede zum deutschen Wörterbuch die Bedeutung der Standes- und Berufssprachen in Kapitel 8 hervorheben (DWB digital).

Über die Notwendigkeit, Fachsprachenerlernen nicht nur im Bereich der Lexikologie und Lexikographie, sondern auch konkret in Situationen des Wissenserwerbs, etwa in der schulischen oder universitären Lehre oder Universitäten zu untersuchen und daraus didaktische Konzepte zu generieren, besteht ebenfalls Einigkeit. Bereits 1980 konstatiert Bärbel Maschmann: „Wer im Fachunterricht bestehen will, muß die jeweils erforderliche Fachsprache, d. h. einen besonderen Sprachstil und besondere sprachliche Mittel beherrschen“ (Maschmann 1980: 34). Und auch Kirsten Adamzik bestätigt noch in einer jüngst erschienenen Publikation, dass adäquate Kommunikation essentiell für die Wissensvermittlung in Unterrichtssituationen ist. Dabei wird dieses je fachbezogene Wissen in den unterschiedlichen Fächern durch spezifische und spezialisierte fach- und fachdiskurspezifische Terminologie vermittelt (vgl. Adamzik 2018: 171ff.). Und Thorsten Roelcke konstatiert für die aktuelle Gesellschaft, dass die steigende Pluralität von Fachsprachen im Alltag und im Beruf und die damit verbundenen fachkommunikativen Anforderungen auch das Erlernen fachkommunikativer Kompetenzen notwendig machen. Vor diesem Hintergrund erweise sich, so Roelcke „eine Didaktik der Fachsprachen im Allgemeinen und eine Didaktik des Fachwortschatzes im Besonderen von immer größerer Bedeutung. Dies gilt für Schulen und Hochschulen wie auch für andere Bildungseinrichtungen […]“ (Roelcke 2015: 389). In den meisten Fächern werden diese Spezialwortschätze aber gerade nicht dezidiert gelernt und erworben. Eine Ausnahme bildet hierbei lediglich der Fremdsprachenunterricht, in welchem das Erlernen von Wörtern bzw. Wortschätzen integraler Bestandteil des Kompetenzerwerbs ist. Dieser Unterschied tritt besonders im Vergleich des Deutschunterrichts mit dem Fremdsprachenunterricht zu Tage. Im Unterricht anderer Fächer werden die für das Verständnis des Faches notwendigen Termini in der Regel eher unsystematisch und häufig nur anhand einzelner Definitionen erworben.

Was diese Fachwortschätze auszeichnet und wie sie, vor allem mit aktuellen korpuslinguistischen Methoden und Ressourcen erklärt sowie aus fachsprachenlinguistischer und/oder lexikographischer Perspektive neu beschrieben werden können, soll ein Schwerpunkt der Themenausgabe sein. Ein anderer Schwerpunkt ist die Fachwortdidaktik. Dabei interessieren besonders Fragen nach didaktischer und digitaler Aufbereitung sowie Vermittlung von Fachwortschätzen sowie die Darstellung empirischer Analysen.

1. Terminologie und Korpuslinguistik

Eine Terminologieforschung mit einer in diesem Sinne pragmatischen Intention ist in einem Forschungsbereich zu verorten, welcher fachvermittelnde, akademische Diskurse im Spannungsfeld von Sprache, Wissen und institutionellem Kontext untersucht (vgl. z.B. Hyland 2004). Die Korpuslinguistik spielt dabei eine wichtige Rolle (vgl. Flinz 2019, 2020; Flinz / Katelhön 2019; Müller / Mell 2020): So werden beispielsweise Termini über kontextgebundene Kollokationsprofile bestimmt (vgl. Gledhill 2000) und im Sinne von Routineformeln in akademischen Texten verstanden (vgl. Hyland 2008; Mell 2021).

Bereits 2018 beschreiben Flinz und Perkuhn einen korpuslinguistischen Ansatz, der die Analyse musterhafter Verwendung von Fachsprache in den Fokus nimmt. Sie analysierten typische Sprachgebrauchsmuster im Tourismusdiskurs, indem sie das Deutsche und das Italienische miteinander verglichen. Als Resultat detektierten sie typische syntagmatische Muster mittels Kollokations- und Mehrwortanalysen (vgl. Flinz / Perkuhn 2018). So konnten sie zeigen, wie Fachlexikographie von der Korpuslinguistik sowie von der Diskurslinguistik erfolgreich profitieren kann. In einer neueren Studie beschäftigt sich Mell (2021) mit Wörtern und deren syntagmatischem Gebrauch, die im Kontext eines Fachvermittlungsdiskurses verwendet werden und dort als Termini markiert sind, und nimmt dafür eine korpuslinguistische Perspektive ein (vgl. hierzu auch Flinz / Perkuhn 2018 sowie Steffek / Müller / Behr 2020).

Die oben genannte Pilotstudie in Mell (2021) zu bioethischer Nachhaltigkeitsterminologie schließt in ihrer korpuslinguistischen Ausrichtung auch an Überlegungen zur Terminologiedynamik an (vgl. Müller / Mell 2020). Terminologiedynamik ist eine Bezeichnung, die auf Gloning (2017: 291) zurückgeht. Bei Müller / Mell (2020: 191) werden aus korpuslinguistischer Perspektive Termini als Wörter beschrieben, „deren Bedeutung in mehr oder weniger regulierten Diskursen fixiert wird“. Das geschieht – nicht zuletzt auch in Fachvermittlungsdiskursen – in vielfachen Anläufen der Bedeutungsfixierung (vgl. Felder 2006: 36f.), von denen die meisten allerdings wirkungslos bleiben.

Auch diejenigen wissenschaftlichen bzw. fachdiskursbezogenen Wörter, deren Bedeutung als festgelegt allgemein anerkannt ist, tendieren dazu, umso unschärfer zu denotieren, je erfolgreicher sie sind. Oft bedingen sich dabei die begriffliche Unschärfe und der Erfolg eines Terminus solange wechselseitig, bis die semantische Unschärfe dazu führt, dass ein Terminus ,angegriffen‘ und durch einen anderen ersetzt wird (vgl. Müller / Mell 2020, S. 186). Müller und Mell (2020: 189) vertreten dabei die These, dass der von einer kanonischen Definition ggf. abweichende Gebrauch von Termini nicht zwangsläufig mit einem laxen Verständnis von Fachlichkeit bzw. Wissenschaftlichkeit einhergeht, sondern auch ein Indiz für z.B. die Veränderung oder Ausdifferenzierung eines wissenschaftlichen Paradigmas sein kann. Daraus resultiert für sie überdies die Notwenigkeit einer korpuslinguistischen Methode (vgl. hierzu Mell 2021).

2. Die Beiträge dieser Ausgabe

Das Themenheft fokussiert somit Terminologie und Fachsprachenforschung im Allgemeinen und im Besonderen als Element der Wissensvermittlung in fremd- bzw. fachsprachgebundenen Unterrichtssituationen auf verschiedenen Ebenen empirisch sowie methodisch. Die Beiträge können dabei ganz sowohl sprachwissenschaftlich, genuin fachbezogen oder didaktisch ausgerichtet sein. Dabei soll jedoch stets das Verhältnis zu resp. die Arbeit mit Korpora im Rahmen der eigenen Fachsprachen- und Terminologie-Forschung eine zentrale Rolle einnehmen.

Die Beiträge ermöglichen differenzierte Einblicke in die Arbeit mit Spezialkorpora, welche für die Analyse und die Arbeit mit Fachwortschätzen verwendet werden können. So fokussiert Simon Meier-Vieracker (TU Dresden) im ersten Beitrag dieser Ausgabe den Fußballwortschatz als korpuslinguistische Ressourcen für den Sprachunterricht. Dabei stellt er die Relevanz der Fußballsprache auch für den Sprachunterricht heraus und legt dar, inwiefern der Fußball-Wortschatz als wichtiger und didaktisch reizvoller Vermittlungsgegenstand zu verstehen ist. Zugleich stellt Meier-Vieracker eine frei zugängliche Korpusressource vor und demonstriert anhand konkreter Beispiele die didaktischen Potenziale, welche korpusgestützte Zugänge, wie etwa Kollokationsanalysen, für die Wortschatzvermittlung haben, wenn dadurch eine strikte Trennung von Lexikon und Grammatik umgangen und mit dem Fokus auf syntaktische und textuelle Einbettungen auch neue Perspektiven für sprachvergleichende Analysen eröffnet werden können.

Repräsentation von terminologischen Varianten in relationalen Termbanken ist der Titel von Laura Giacominis (Universität Heidelberg / Universität Hildesheim) Artikel in diesem Band, welcher die Erstellung relationaler Termbanken im Fachübersetzungsunterricht thematisiert. Inhaltlich und methodisch nimmt Giacomini dabei Bezug auf Terminologiekurse am Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg. Ihr Fokus liegt dabei auf der Repräsentation von Termvarianten und deren Verbindung mit domänenspezifischen Konzepten. Das hierzu verwendete korpusbasierte Verfahren wird anhand exemplarischer Einträge zu deutschen und italienischen Termini aus dem Fachgebiet der Immunologie dargestellt.

Eva Wiesmann (Universität Bologna) fokussiert in ihrem Beitrag die rechtssprachenbezogene Wissensvermittlung und nimmt dabei das GeLeCo-Korpus in der Übersetzerausbildung in den Blick. Anhand des am Dipartimento di Interpretazione e Traduzione (DIT) der Universität Bologna erstellten, öffentlich zugänglichen und aus deutschen Gesetzen, Verwaltungsvorschriften und Gerichtsurteilen zusammengesetzten Korpus GeLeCo zeigt sie, welchen Beitrag zur rechtssprachenbezogenen Wissensvermittlung dieses Korpus bei allen Besonderheiten der Rechtssprache leisten und wie es gewinnbringend für die Übersetzung von Rechtstexten aus dem Italienischen ins Deutsche eingesetzt werden kann. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Definitionen und Kollokationen rechtssprachlicher Ausdrücke, aber auch die an die im Korpus vertretenen Textsorten gebundenen lexikalisch-syntaktischen Mittel.

Antonella Nardi und Cristina Farroni (Universität Macerata) untersuchen Wissenschaftssprachliche Kompetenz beim Schreiben in Deutsch als fremde[r] Wissenschaftssprache. Dafür arbeiten sie mit einem Korpus von in deutscher Sprache abgefassten Seminararbeiten italophoner Studierender, um das Repertoire an Fachterminologie und an alltagssprachlichen Ausdrücken mit wissenschaftlicher Verwendung zu untersuchen, welches die Schreibenden in ihren Seminarabreiten einsetzen, um ihre je spezifischen Untersuchungsvorhaben vorzustellen und sprachlich zu vermitteln. Nach einem quantitativ-qualitativen korpusbasierten Ansatz werden die Daten nach Keywords, Lemmata und häufigen Kookkurrenzen extrahiert. Diese werden im Anschluss ausgewertet und anhand selektiver Beispiele auf der Suche nach spezifischen Schwierigkeiten bzw. guten Leistungen im Sprachgebrauch der Schreibenden interpretiert.

Christina Schmidt (Kassel) widmet sich den häufig nicht im Fokus stehenden Methodische[n] und technische[n] Herausforderungen bei der Erstellung eines fachspezifischen Korpus zur Verständigung über Literatur im Deutschunterrichtsdiskurs auf der Grundlage archivierter Transkripte. Ausgangspunkt sind die diesbezüglichen Anforderungen an ein Korpus, welche im Rahmen ihres Dissertationsprojektes Musterhafter Sprachgebrauch beim Sprechen über Literatur im Deutschunterrichtsdiskurs. Eine korpuslinguistische Untersuchung von Deutschunterrichtstranskripten bei der Erstellung eines fachspezifischen Korpus auf der Grundlage archivierter Transkripte aus unterschiedlichen Projektkontexten evident wurden. Dafür beschreibt sie, welche Aufbereitungsschritte notwendig sind, um eine korpuslinguistische Analyse der Daten zu ermöglichen. Grenzen und Potentiale dieses Zugriffs werden ebenfalls thematisiert.

Im letzten Text dieser Themenausgabe nimmt Marcus Müller (TU Darmstadt) politische Sprache, konkret den metasprachlichen Umgang mit Termini im Deutschen Bundestag in den Blick. In seinem Beitrag „Ich will das hier nicht ausführlich erläutern; denn das ist viel zu kompliziert“. Terminologiearbeit und terminologische Arbeitsverweigerung in Plenardebatten des Deutschen Bundestags geht es ihm um die sprachliche Praxis der Terminologiearbeit in einem Umfeld, in dem Begriffsarbeit und Fachsprache zwar als wesentlich und bestimmend angesehen werden müssen, anderseits aber Verständlichkeit und Allgemeinsprachlichkeit ebenfalls zwingend vorausgesetzt werden müssen. Mittels eines korpushermeneutischen Verfahrens beschreibt Müller Praktiken des Umgangs mit Termini – wobei er zwischen salienten und nicht-salienten Praktiken der Terminologiearbeit unterscheidet. Abschließend diskutiert er sowohl das Verfahren als auch der Ergebnisse auf die DaF-Didaktik. Als Korpus verwendet er dabei die linguistisch aufbereiteten Plenarprotokolle des Deutschen Bundestags.

3. Zeit für eine neue Rubrik? – Die Rubrik Korpora in KorDaF

Zudem freuen wir uns, Ihnen in dieser Ausgabe erstmals Beiträge der neuen Rubrik Korpora vorstellen zu dürfen. Gleichzeitig nehmen wir diesen Moment zum Anlass, um Dr. Harald Lüngen, (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache) als Leiter dieser neuen Rubrik, im Team der KorDaF zu begrüßen. Diese Abteilung unserer Zeitschrift soll den Zweck haben, in kurzer und prägnanter Form Korpora vorzustellen, das heißt konkret: ihre Zusammensetzung, Aufbereitung und Metadatenanreicherung sowie spezifische Nutzungsmöglichkeiten. Die Vorstellung übernehmen Kolleg:innen, welche in die Korpuserstellung resp. Entwicklungsgenese involviert waren, also Expert:innen für die jeweilige Datenbasis.

Mit den Korpus-Portraits wollen wir zum einen die Vielfalt der Korpuslandschaft abbilden, zum anderen aber auch einen fokussierten und pointierten Einblick in spezifische Korpora gewährleisten. Außerdem geben wir unser Hoffnung Ausdruck, dass dadurch noch mehr Anwendungsmöglichkeiten für Korpora im DaF/DaZ/Dam-Bereich offenbar werden und für weitere Arbeiten mit Korpora in diesem Feld geworben werden kann.

In dieser Ausgabe nun stellt zunächst Marcus Müller (TU Darmstadt) das linguistisch aufbereitete Gesamtkorpus der Plenarprotokolle des Deutschen Bundestags vor, welches über die Korpusanalyseplattform CQPweb zugänglich ist. Das Korpus enthält alle Plenarprotokolle seit 1949 und ist mit linguistischen Basisinformationen sowie mit Angaben zu Redner*inne*n, Parteien und Redezeitpunkten angereichert.

Annette Portmann (Universität Leipzig) portraitiert GINKO: Das Geschriebene ingenieurwissenschaftliche Korpus Gingko ist im Deutschen Referenzkorpus (DeReKo; vgl. Kupietz et al. 2018) am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) veröffentlicht und über die IDS-Korpusplattformen frei zugänglich. Das Korpus besteht aus Artikeln der Zeitschriften Automobiltechnische Zeitschrift (ATZ) und Motortechnische Zeitschrift (MTZ) des Springerverlags (Jahrgänge 2007-2016). Das Korpus enthält Metadaten zur Veröffentlichung der Artikel, wie Autor:in(nen), Titel oder DOI, ebenso sind Annotationen unterschiedlicher Tagger für Lemmata, Wortarten (Part-of-Speech) verfügbar.

Wenn Sie gerne ebenfalls Interesse haben, Ihr Korpus vorzustellen, schreiben Sie uns gerne jederzeit über kordaf@spz.tu-darmstadt.de.

Wir wünschen Ihnen nun viel Freude bei der Lektüre und wünschen einen schönen Sommer.

Darmstadt & Milano im Juli 2022

Ruth M. Mell und das Team der KorDaF

(Carolina Flinz, Britta Hufeisen, Rita Luppi, Ruth M. Mell und Tara Rensch-Hewitt)

Literatur und Ressourcen

Adamzik, Kirsten (2018): Fachsprachen. Die Konstruktion von Welten. Tübingen: Francke.

Felder, Ekkehard (2006): Semantische Kämpfe in Wissensdomänen. Eine Einführung in Benennungs-, Bezeichnungs- und Sachverhaltsfixierungs-Konkurrenzen. In: Felder, Ekkehard (Hrsg.): Semantische Kämpfe. Macht und Sprache in den Wissenschaften. (= Linguistik – Impulse & Tendenzen 19). Berlin / New York: De Gruyter, 13–71.

Flinz, Carolina (2019): Fachsprachen – aktuelle Fragen zu Forschung und Lehre. In: Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht 24: 1, 1–20. https://ojs.tujournals.ulb.tu-darmstadt.de/index.php/zif/article/view/947Flinz (04.07.2022).

Flinz, Carolina (2020): Vergleichbare Spezialkorpora für den Tourismus: eine Chance für den Fachsprachenunterricht. In: Hepp, Marianne / Salzmann Katharina (Hrsg): Sprachvergleich in der mehrsprachig orientierten DaF-Didaktik. Theorie und Praxis. Roma: Istituto Italiano di Studi Germanici, 133–151.

Flinz, Carolina / Katelhön, Peggy (2019): Corpora nella didattica del tedesco come lingua straniera. Proposte per l’insegnamento del linguaggio specialistico del turismo. In: EL.LE 8: 2, Volume monografico, 323–348. https://edizionicafoscari.unive.it/it/edizioni4/riviste/elle/2019/2/corpora-nella-didattica-del-tedesco-come-lingua-st/ (04.07.2022).

Flinz, Carolina / Perkuhn, Rainer (2018): Wortschatz und Kollokationen in „Allgemeine Reisebedingungen“. Eine intralinguale und interlinguale Studie zum fachsprachlich-lexikographischen Projekt „Tourlex“. https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/7719/file/Flinz_Perkuhn_Wortschatz_und_Kollokationen_in_Allgemeine_Reisebedingungen_2018.pdf (04.07.2022). [Erstveröffentlichung in: Čibej, Jaka et al. (Hrsg.) (2018): Proceedings of the XVIII EURALEX International Congress: Lexicography in Global Contexts, 17–21 July 2018, Ljubljana. Ljubljana: Ljubljana University Press, 959–966].

Gledhill, Christopher J. (2000): Collocations in science writing. (= Language in Performance 22). Tübingen: Narr.

Gloning, Thomas (2017): Ein digitales Wörterbuchsystem zur älteren Medizin. Textkorpus, Darstellungsformen, Kollaborationsformate. In: Riecke, Jörg (Hrsg.): Sprachgeschichte und Medizingeschichte. Texte – Termini – Interpretationen. (= Lingua Historica Germanica 16). Berlin / Boston: De Gruyter, 275–298.

Grimm, Jacob / Grimm, Wilhelm (1854): Deutsches Wörterbuch. Vorrede. In: DWB = Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bde. in 32 Teilbänden. Leipzig 1854-1961. Quellenverzeichnis Leipzig 1971. http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&mainmode=Vorworte&file=vor01_html#abs9 (04.07.2022).

Hyland, Ken (2004): Disciplinary discourses. Social interactions in academic writing. Ann Arbor: The University of Michigan Press.

Hyland, Ken (2008): As can be seen: Lexical bundles and disciplinary variation. In: English for Specific Purposes 27: 1, 4–21.

Leibniz, Gottfried W. (ca. 1697): Unvorgreiffliche Gedancken, betreffend die Ausübung und Verbesserung der Teutschen Sprache. Digitale Fassung bearbeitet von Thomas Gloning, Stand 22.7.2000. https://www.uni-giessen.de/fbz/fb05/germanistik/absprache/sprachverwendung/gloning/tx/lbnz-ug.htm (04.07.2022). Textgrundlage: Paul Pietsch (Hrsg.) (1908): Leibniz und die deutsche Sprache (III). In: Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins, Vierte Reihe, Heft 30, 313–356 und 360–371.

Maschmann Bärbel (1980): Sprachbedarf und Sprachverwendung in der Metallwerkstatt: Zum Verhältnis von Fach- und Deutschunterricht für ausländische Jugendliche. In: Deutsch lernen 4, 34–52.

Mell, Ruth M. (2021): Technisierung der Begriffe. Sprachgebrauchsmuster von bioethischer Terminologie im Fachvermittlungsdiskurs zu Nachhaltigkeit. In: DS – Deutsche Sprache. Themenheft: Nachhaltigkeit und Linguistik. Sprachwissenschaftlichen Innovationen im Kontext einer globalen Thematik. Hrsg. von Carolin Schwegler und Anna Mattfeldt. Ausgabe 4/2021, 368–383.

Müller, Marcus / Mell, Ruth M. (2020): Zwischen Fach und Wort. Fragen, Methoden und Erkenntnisse der Terminologiedynamik. In: Bopp, Dominika et al. (Hrsg.): Wörter – Zeichen der Veränderung. (= Studia Linguistica Germanica 137). Berlin / Boston: De Gruyter, 191–208.

Roelcke, Thorsten (2015): Besondere Wörter II: Fachwörter, Termini. In: Haß, Ulrike / Storjohann, Petra (Hrsg.), Handbuch Wort und Wortschatz. Berlin / Boston: de Gruyter (Handbücher Sprachwissen 3), 371–39.

Steffek, Jens / Müller, Marcus / Behr, Hartmut (2020): Terminological entrepreneurs and discursive shifts in international relations: How a discipline invented the „International Regime“. In: International Studies Review, 1–29. [Preprint].